Wie bereits erwähnt kommt nun der Post zu meiner momentanen Situation. Wie ihr wisst, schreibe ich nicht viel Privates auf meinen Blog, aber ich denke, dass ich euch ein wenig an meinem Gefühlsleben teilhaben lassen kann, ohne zu viel preiszugeben. Ich habe momentan einige Dinge, die mich sehr beschäftigen und mich nicht abschalten lassen, sodass mir auch die Einfälle für Blogeinträge fehlen. Anstatt euch dann irgendeinen langweiligen Kram zu posten, lasse ich es lieber ganz sein oder informiere euch nur kurz, dass ich mich wieder melde.
Es gibt momentan einiges was mich sehr beschäftigt, aber am meisten sorge ich mich momentan um meinen Freund. Er hat in der letzten Zeit sehr häufig und sehr starke Kopfschmerzen, was an sich schon schlimm ist, aber mit der Vorgeschichte beunruhigt es mich noch mehr. Seine Mutter hatte, als er ein kleines Kind war, einen Hirntumor, der Gott sei Dank früh genug gefunden und entfernt werden konnte und heute geht es ihr auch gut! Mein Freund hat lange nichts geäußert, allerdings wohl schon seit Wochen mehr oder weniger jeden Tag starkes Kopfweh und möchte aber ungern zum Arzt gehen, weil er der Meinung ist sich momentan keinen Krankenschein erlauben zu können. Ich finde es aber extrem wichtig, dass er sich untersuchen lässt, damit er einfach Gewissheit hat woher diese Kopfschmerzen kommen. Es kann auch einen anderen, harmloseren Grund haben, aber er muss doch nicht mit Schmerzen rumlaufen. Es kann natürlich sein, dass er einfach viel Stress auf der Arbeit hat und die Arbeitsbedingungen sind in der Backstube wirklich nicht einfach, alleine die Hitze ist sehr anstrengend. Dennoch finde ich einen Arztbesuch unumgänglich. Ich kann verstehen, dass er Angst hat wegen der Sache mit seiner Mutter, aber ich würde ihn auch begleiten, seine Hand halten und mitzittern! Ausgelöst durch den Stress auf seiner Arbeit und die Schmerzen, ist er im Moment auch oft schlecht drauf, was dazu führt, dass wir uns desöfteren 'streiten'. Ich habe natürlich Verständnis für seine Situation, trotzdem sehe ich es irgendwo nicht ein sozusagen sein Ventil zu sein. Wenn wir etwas machen, sollte er eigentlich versuchen sich abzulenken und die Zeit zu genießen und nicht seine miese Laune an mir auszulassen. Das setzt mir ziemlich zu und mir gehts nicht gut dadurch. Habe den halben Samstag und Sonntag mit grässlichen Magenschmerzen und Übelkeit im Bett gelegen - mir schlägt sowas immer aufs Gemüt. Wenn ich ehrlich bin, habe ich schreckliche Angst um ihn. :( Ich hoffe sehr, dass es 'nur' Migräne ist oder etwas anderes, was man relativ einfach behandeln kann und dass nichts gefunden wird, was nicht in den Kopf gehört! Habt ihr eine Idee wie ich ihn dazu bewegen kann zum Arzt zu gehen? Ich weiß echt nicht was ich noch machen soll.
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| via weheart |
Neben dieser Sache, die mich sehr mitnimmt, kommt noch hinzu, dass meine Oma seit letzter Woche mit einer Lungenembolie im Krankenhaus liegt und es ihr nicht gut geht! Da ich sie das letzte mal vor ca. zwei Jahren gesehen habe und sie mittlerweile unter starker Demenz leidet, habe ich irgendwo Angst sie besuchen zu gehen, weil sie mich sehr wahrscheinlich nicht erkennen wird. Ich habe übrigens keinen Kontakt zu ihr seitdem ich ein Kleinkind bin, da mein Vater den Kontakt zu seiner Familie abgebrochen hat und habe sie dann vor zwei Jahren 'wiedergefunden', da ich allen Mut zusammengefasst und mich meinen Eltern wiedersetzt habe, um sie kennenzulernen. Ich weiß nicht was ich nun machen soll. Sie besuchen mit dem Risiko, dass sie nicht weiß wer ich bin oder lieber warten und es eventuell hinterher bereuen, wenn ihr etwas passieren sollte?
Wie ihr seht, kommt momentan einiges zusammen. Mein Kopf ist voller Gedanken, meine Gefühle fahren Achterbahn und da denke ich nicht viel an meinen Blog. Ich hoffe auf euer Verständnis! ❤